Niederländische IT-Studenten besuchten ostfriesische Softwarefirmen

Door 26 januari 2016Nieuws
Logabirum (jos) Sie sind auf der Suche nach talentiertem Nachwuchs – die Software-Unternehmen aus Ostfriesland. Dabei schlagen sie eine Richtung ein, die über die Landesgrenze ins benachbarte Holland führt. Ihr Blick richtet sich auf die Stenden University in Emmen. Denn ihre Studenten sollen neben niederländischen Firmen auch deutsche Unternehmen kennenlernen. „Dahinter steckt das Ziel, den Fachkräftemangel in Angriff zu nehmen und viele Studenten zu motivieren in Deutschland zu arbeiten“, sagt Landrat Bernhard Bramlage in einem Pressegespräch bei der ELV in Logabirum. Die Firmen „hr4you“ aus Timmel, Orgadata aus Leer und die ELV legen zusammen mit der Stabstelle Hochschulen, Campus und VWA des Landkreis Leer den Fokus auf eine präzise und betriebsorientierte Zusammenarbeit. Aus diesem Grund kam am Dienstag, 8. Dezember, ein Jobbus der Ems-Achse zum Einsatz. Mit diesem fuhr eine Gruppe Informatik-Studenten zu allen drei Softwareunternehmen und bekamen Einblick in die jeweiligen Entwicklungsabteilungen. „Vorallem in der Informatik bietet die Region attraktive Ausbildungsplätze“, sagt Hochschulbeauftragte des Landkreises Leer, Monika Fricke. Orgadatachef Bernd Hillbrands sieht einen Vorteil: „Ihre Englischkenntnisse sind sehr viel besser, als bei einigen Deutschen. Denn man muss sich vor Auge führen, dass Englisch in der IT immer notwendiger wird.“ Die Emmener Dozenten Richard Delger und Jeroen Pijpker waren mit dem Ergebnis des Tages zufrieden: „Unsere Studenten zeigen sich sehr interessiert.“ Nach dem Firmenbesuch bei Orgadata fuhren die Studenten am Abend mit dem Jobbus zurück. Bei dem Bus handelt es sich um einen von 20 Jobbussen in diesem Jahr, so Geschäftsführer Dirk Lüerßen und konnte schon bestätigen, dass im nächsten Jahr weitere 25 Busse folgen werden. Ein Schwerpunkt des Bündnis Ems-Achse ist es, Fachkräfte für die Region zu gewinnen. Daher helfen sie den ostfriesischen Softwarefi rmen, den Grundstein für die Nachwuchssuche zu legen. „Die Zusammenarbeit zwischen der Stenden-Universität, dem Landkreis Leer und den Unternehmen ist ein Glücksfall“, so Bramlage. Bei dem sogenannten Glücksfall handelt es sich um das Ergebnis von Gesprächen zwischen der Universtät und der Stabstelle. Dadurch entstand der Wunsch, weitere Kontakte zu knüpfen.